DAS HAUS ROISSY e.V. 
Lebe dein Leben nach der Geschichte der O

NEWSLETTER 15 vom  06.10.2019

hier werden wir euch von Zeit zu Zeit über Neuerung von Gesetzen und diversen Aktivitäten informieren 

Rückfall in die Steinzeit 

Kommentar zum Gerichtsurteil des OLG Nbg Personenstandsache vom 03.09.2019



Wie kann es sein, dass man in unserer aufgeklärten Welt im Grundgesetz die Gleichheit und die Meinungsfreiheit festgeschrieben hat, und sie durch unseren Staat und seine Organschaften täglich mit Füßen tritt?


So wieder mal geschehen in o.g. Urteil. 

Hier werden Menschen mit trans*Hintergrund wieder ausgeschlossen und als man muss fast sagen drittklassig behandelt.

Das weckt nach der TSG-Reform, die nicht stattfand, und der stillen Änderung/Nachbesserung

des §45b PStG böse Erinnerungen an vergangene Zeiten im Deutschen Reich aufleben.


Wie kann es sein, dass man Menschen, die dem falschen Geschlecht zugeordnet worden sind,

auf Grund von Ideologien das verwährt, was man zum Beispiel Asylanten ohne Wenn und Aber zugesteht?

Hier spreche ich vom „anders“ sein, von anderer Lebenseinstellung und Sitten.

Hier kämpft der Staat nicht dagegen, dass Menschen mit mehreren Frauen verheiratet sind oder sogar Kinder verheiratet werden. Dass man Frauen in gewissen Lebenseinstellungen unterdrückt und ohne ihre Zustimmung dominiert.


Wenn man eine transgender Person, gleich welcher Hautfarbe oder welchen Alters, ist, wird man in unserem Land wo es geht unterdrückt, diskriminiert und bevormundet.

Eine freie Meinung darf dieser Mensch nicht haben. Das persönliche Empfinden beurteilen Psychologen nach ein paar Gesprächen. Gerichte und Ärzte entscheiden darüber, ob sich ein Mensch als Mann, Frau, beides oder keines fühlt. Der Weg zum Einklang mit der eigenen Persönlichkeit führt über Zwangstherapie und Zwangsbegutachtung.


Obwohl die WHO klar bestätigt, dass Transsexualität keine Krankheit ist, ist es in Deutschland noch so, dass diese Menschen wie psychisch Kranke behandelt werden. Und da fragt man sich, warum die Suizidrate da so hoch ist?

Das dann auch noch Angehörige und Eltern, die diese Menschen vorbehaltslos unterstützen, von den Behörden mit diskriminert werden, grenzt an die Unterdrückung der freien Meinung.


Das zeigt sich wieder nach der Urteilverkündung, in der klar drin steht, dass das Personenstandsgesetz nicht für transgender Personen gilt.

Da merkt man, wie es mit der Aufklärung bei Behörden und Ämtern steht, wie engstirnig die Menschen immer noch denken.


Das kann so nicht weitergehen! Wir fordern daher die ehrliche Gleichberechtigung aller Menschen, die in unserem Land leben, ob schwarz, weiß, schwul, lesbisch, intersexuell, nonbinär oder transgender. Wir drängen auf Ausbildungs- und Aufklärungspflicht für die Behörden, die mit diesen Menschen zu tun haben und auf Sensibilisierung dieser Behörden und Ämter durch Menschen, die davon eine Ahnung haben.


In diesem Sinne plädieren wir dafür, dass die Einschränkungen des §45b PStG und das TSG im Ganzen abgeschafft bzw. gerecht gestaltet werden, und dass die Menschen, die diese Gesetze machen, sich mit den zuständigen Vereinen und Organisationen absprechen und mit den Menschen reden, die betroffen sind, bevor sie an Bestimmungen herumexperimentieren, die Leben kosten oder retten können.  

  

Aus aktuellem ANLASS:

30.11.2019 historische Reithalle München GALA FÜR QUEERE Menschen


mehr unter 


https://sk-welcomehome-stiftung.com


TRANSGENDERSTIFTUNG SK WELCOMEHOME     START  30.11. 2019 mit großer Gala

dazu Sabina Kocherhans unter :  https://sk-welcomehome-stiftung.com





Quellen / Infos:                                      www.sabinakocherhans.com                   www.sk-welcomehome-stiftung.com


Ganz Deutschland ist bunt?


Ein Kommentar von JC Gleisenberg


Ganz Deutschland ist bunt, oder?

Ja und dann gibt es Menschen, die das nicht verstehen wollen und das Ganze diskriminieren. 

Doch habe ich festgestellt, dass es einen Landkreis im südwestlichsten Zipfel Bayerns gibt, der nicht bunt sondern weiß (oder vielleicht sogar„dunkelschwarz“?) ist! 

Wo Respekt, Rücksicht und Toleranz nicht wirklich bekannt sind und stattdessen Homophobie und Diskriminierung von Minderheiten groß geschrieben wird.

Menschen die nicht aus diesem Landstrich kommen, sind nicht willkommen oder anerkannt. Wenn sie dann noch andersfarbig oder queer sind, bekommen sie hier sehr schnell ungeahnten Gegenwind.

Wenn man dann noch die Lobby der politischen Führungsebene ärgert, wird man auch sehr schnell zum Ziel von Niglichkeiten und Versuchen von Unterdrückung.

So schon des öfteren geschehen. Dass man es auch leugnet bzw. nicht weiss, dass es queere Menschen in dieser Gegend gibt, ist dann schon fast wieder amüsant.

Zur Aufklärung:


In dem angesprochenen Bereich leben rund 2.150 geoutete queere Menschen, darunter 368 transgender Personen und wahrscheinlich nochmal so viele, die aus Angst vor Diskriminierung im Untergrund leben und dadurch krank werden. Weil dies eine psychische Belastung ist, die bis zum Suizid führen kann. Von diesen queeren Menschen sind rund 9,6% Jugendliche unter 18 Jahren!


Des weiteren leben rund 8.000 so genannte Swinger (die aktiv Partnertausch betreiben) hier.

Weitere rund 5.000 Menschen die hier leben, kann man dem Lebensstil BDSM zuordnen.


Da in diesem Bereich eine Bevölkerungsdichte von rund 80.000 Menschen gegeben ist, sind wir damit bei rund 21% der Bevölkerung, die nicht dem gesellschaftlich als normal angepriesenen hetero-binär-monogamen Lebensstil entspricht. Das sollte dann doch zu denken geben, dass es so viele davon in diesem ehrenwerten Kreis gibt!

Denn es sind nicht nur Auswärtigen die so denken und leben, sondern auch Einheimische.

Ein kleiner Teil der einheimischen Bevölkerung hat auch für andere/queere Menschen etwas übrig und lebt auch so!


Was erschütternd ist, ist dass die Behörden diese queeren Menschen fast schon verfolgen und sie bekehren, gar heilen wollen.


Hier kann man wirklich von Homo- und Transphobie sprechen, in manchen Fällen auch bereits von Diskriminierung, und das in der heutigen Zeit - das ist eine starke Leistung! 

So viel zu unseren Grundrechten.


Vielleicht werden auch diese Menschen eines Tages den Mut aufbringen mit, uns zu reden statt über uns. Vielleicht werden sie irgendwann versuchen zu verstehen was wir machen und wie wir leben, ohne uns auf Grund von Gerüchten, falschem Wissen oder kleingeistigem Denken zu verurteilen.




UNSERE STELLUNGNAHME ZUM FAZ.NET ARTIKEL  "ES GIBT EINEN TRANSGENDER HYPE"

von Frau Katrin Hummel die ein interview mit Fr. Prof. Dr. Richter - Unruh geführt hat 





Stellungnahme zum Bericht vom 06.09.2019 FAZ.NET

Es gibt Keinen Transgender-Hype

Werte Frau Katrin Hummel,

Mit gemischten Gefühlen habe ich Ihren Bericht über Ihr Gespräch mit der Endokrinologin Frau Professorin Richter-Unruh gelesen. Bereits bei der Überschrift befürchtete ich einen erneuten Tiefschlag für alle vom Transgender-Thema Betroffenen. Ihr einleitender Absatz scheint diese Befürchtung denn auch zu bestätigen.

Ein erstes konkretes „was soll das?“ kam mir in den Sinn, als ich das verwendete Symbolfoto betrachtete. Woran wollen Sie kenntlich machen, dass es sich bei der Person auf dem Bild um einen „Transgender“ handelt? Sie haben ein Foto gewählt, dass alle möglichen Klischees der Normabweichung bedient, jedoch in keiner Weise einen Bezug zu einer Person darstellt, die sich als transgender bezeichnen würde. Es könnte sein, dass die dargestellte Person wirklich eine transidente Persönlichkeit hat, aber das ist hier nicht zu erkennen - und das war auch nicht Ihre Intention.

Die Ausführungen von Frau Professorin Richter-Unruh zu Ihren ersten zwei Fragen sehe ich als positiv neutral, sogar hilfreich für das vorgestellte trans*Mädchen.

Erst ab Ihrer vierten Frage wird es allmählich unrealistisch, und die Antworten von Frau Professorin Richter-Unruh beginnen in Spekulationen zu verschwimmen. Wenn hier von einem Hype die Rede ist, weil Jugendliche im Internet auf den Begriff Transgender gestossen seien, wurde dieser Aspekt nicht bis zum Ende durchdacht. So cool das vielleicht im ersten Augenblick klingen mag, einfach mal sein Geschlecht zu wechseln, weil das andere Geschlecht es ja anscheinend so viel einfacher hat, bereits beim zweiten Blick zeigen sich die damit verbundenen Schwierigkeiten und Probleme, die sich ein Kind oder Jugendlicher nicht freiwillig ans Bein binden würde. Und jeder Jugendliche, der/die im Internet nach Lösungen für seine oder ihre ganz persönlichen Probleme sucht, wird ganz schnell auf die Probleme aufmerksam, mit denen sich transidente Menschen gleich welchen Alters tagtäglich konfrontiert sehen.

Loben muss ich Frau Professorin Richter-Unruh für Ihre Äusserung hinsichtlich der Gabe von Pubertätsblockern. Damit trägt sie mit Sicherheit dazu bei, dass die ohnehin erhöhte Selbstmordrate bei transidenten Jugendlichen nicht noch mehr steigt. Denn gerade das Erleben der falschen Pubertät führt zu einem extremen Leidensdruck, aus dem oft kein Ausweg gesehen wird.

Ihre eigene beharrliche Nachfrage zu Jugendlichen, die die Behandlung mit gegengeschlechtlichen Hormonen bereut haben, kann ich nur so verstehen, dass Sie einen Grund suchen, damit Sie die Existenz von transidenten Menschen weiterhin als Spleen, Hype oder was auch immer für eine Absonderheit darstellen können.

Wenn Ihnen an einer ehrlichen und offenen Berichterstattung gelegen sein sollte, sprechen Sie mit den wirklich betroffenen Menschen, mit echten Persönlichkeiten, mit den Verbänden, die die Betroffenen unterstützen und gegen Hetzversuche stärken. Diese Menschen können Ihnen dann auch ein echtes Foto für Ihren Bericht geben, das nicht die Abwehrmechanismen sämtlicher Personen über 55 Jahre Alarm schlagen lässt. Ein Foto das zeigt, dass auch transidente Menschen eben ganz normale Personen sind.

eine Stellungnahme von unserem Mitglied Franny die Selbst von dem Theme betroffen ist!




und zum guten Schluss noch ein Infotext zur Lebenseinstellung BDSM und wie man sie mit Verstand leben kann und sollte:

https://training-of-o.de/blog/2019/08/28/absolute-grenzen-und-warum-es-die-wirklich-geben-muss-bdsm/


https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/bdsm-warum-sadomasochismus-als-sexuelle-identitaet-anerkannt-sein-sollte-a-1283299-amp.html?__twitter_impression=true


ACHTUNG ZUR INFO UND BEI INTERESSE:

Seit dem 01.08.2019 


           ist die Platform  


www.Auszeit-fuer-Erwachsen.com 

           ins Leben gerufen worden sollte einer daran intersse haben mit gelistet zu werden so wendet      

           Euch an unsere Moderatoren unter anmeldung(at)auszeit-fuer-erwachsene.com!


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