DAS HAUS ROISSY e.V. 
Lebe dein Leben nach der Geschichte der O

SSC            SANE - SAFE - Consensual


Gesundheitsregeln beim Spielen, bei Veranstaltungen, 

privat und überhaupt 

Die Wirkung von Alkohol sollte hinsichtlich der Gesundheit von Herr und O (Top und Bottom, Dom und Sub) nicht unterschätzt werden. Das Haus Roissy e.V. hat hierzu die Regel aufgestellt, dass einer O vor und während des Spiels maximal ein Glas Sekt zugestanden wird, einem Herrn vielleicht ein kleines Glas Whiskey - mehr nicht! 

Es wird oft und gerne vergessen, dass Alkohol nichts weiter ist als eine bewusstseinsverändernde Droge. Der oder die eine reagiert mit einem reduzierten Schmerzempfinden, der oder die andere wird depressiv oder aggressiv. Wie eine Person auf Alkohol reagiert, ist im Vornherein nicht abzuschätzen, und wenn erst einmal zu viel „getankt“ ist, ist der Abend vorbei bevor er überhaupt begonnen hat, und das wäre doch zu schade. 

Dies gilt auch für Medikamente, und dass Drogen ein absolutes No-Go sind, muss nicht gesagt werden, auch wenn das manche reininterpretieren wollen!

Deshalb: Keine Drogen ausser Delphinen (Endorphine) für die O ́s und Herren, und die gerne in Massen. 

Wer sich dann nach dem Spiel, wenn die Delphine (Endorphine) munter im Blutkreislauf herum schwimmen, noch ein Gläschen genehmigen möchte, dem sei das von Herzen gegönnt. 

         

Um die Gesundheit und Sicherheit einer O auch bei einer Fremd-Benutzung zu gewährleisten, gilt im Alltag und auf Veranstaltungen stets der Ampelcode (grün - gelb/orange - rot). 

Diese Farbskala darf jede Sub, Novizin oder O zu jeder Zeit anwenden, um ihren Zustand mitzuteilen, und jeder Herr hat dies entsprechend der genannten Farbe zu berücksichtigen: 

Grün:  Es ist alles OK. 

Gelb/Orange:  Die Handlung ist noch OK, darf aber nicht weiter intensiviert werden. 

  Die O ist an ihrem Limit oder kurz davor.   Verantwortungsbewusste Herren reduzieren die Intensität der Handlung. 

Rot:  Das „Spiel“ ist sofort einzustellen! 

  Der Herr muss die O „auffangen“ und gegebenenfalls behüten und pflegen. 


Zusätzlich gilt bei Schlägen/Strafschlägen die Skala  1 bis 10 

„1“ für sehr leicht, „10“ für maximale Schmerzgrenze ist erreicht. 

Ein Herr sollte bei seiner O, und natürlich bei jeder Fremd-O, immer wieder nachfragen, wie intensiv sie eine Benutzung empfindet. Dies kann er auch gut ins Spiel mit einbauen: „Na du Objekt, genießt du die Schmerzen? Wie hart sind sie? Sag mir eine Zahl von 1 bis 10“, ist nur eine von vielen Formulierungen, die sich dazu eignen. 

Dazu gleich zu sagen: Jede Sub/O hat ihre eigene Schmerzgrenze der Lust, und nicht jeder Tag ist gleich. Also bitte nicht nur einmal abfragen, sondern regelmäßig. Auch wenn der Herr die O bereits kennt. 

Das heißt nicht, dass er nach jedem zweiten Schlag nach Farbe oder Schlagintensität fragen muss - zuviel ist auch nicht gut und kann die O schnell mal aus dem KK reissen. Aber er darf auf keinen Fall voraussetzen, dass die O, die ihm heute dienen soll, genau die gleiche Behandlung verkraftet, die sie vor zwei Wochen von ihm erhalten hat. Vielleicht braucht sie heute mehr, vielleicht deutlich weniger.