DAS HAUS ROISSY e.V. 
Lebe dein Leben nach der Geschichte der O

BDSM 

ist ein vielschichtiges Gebilde aus verschiedenen Lebenseinstellungen 

und deren sexuellen Praktiken….

….die bei verantwortungsbewussten Menschen immer einvernehmlich sind.


Wir verurteilen Leute, die dies nicht einvernehmlich in dieser Form leben. 


Das höchste Gut in diesen Beziehungen ist der Partner, der sich einem anvertraut. Dazu ist gleich zu sagen, dass je nach Art des BDSM der rein sexuelle Aspekt im Regelfall zwischen 5% bis 30% beträgt. Die restliche Zeit ist man meistens nicht mal an Körperkontakt interessiert, sondern lebt nach gemeinsamen und einvernehmlichen Regeln, die nichts mit Sex oder Schlägen zu tun haben, sondern das Grundgerüst einer Beziehung im BDSM sind.


Was ist BDSM? 

Hierzu Originaltext aus Wikipedia: 


Allgemeine Beschreibung 


Der Begriff umfasst eine sehr vielgestaltige Gruppe von meist sexuellen Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen in Zusammenhang stehen können. „BDSM“ kommt von den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“.



Bondage & Discipline 

für die Lust evtl. gefesselt und ausgeliefert zu sein, das muss nicht zwangsläufig zum sexuellen Akt führen, sondern kann zum Beispiel auch beim Essen sein, so dass der Partner der gefesselt ist und es sein will, gefüttert wird.


Auch verspüren machen Menschen Lust, wenn sie geschlagen werden, nun nicht gleich wieder an Prügelattacken denken! - Schlagen heißt in dieser Szene mit Hirn und Verstand die Lust des Partners mit Schlägen zu steigern. Dies kann sich sogar zu einer Art Tanz entwickeln, so das der aktive (schlagende) Partner um den Passiven herumtänzelt.

Eine ähnliche Art der Luststeigerung, über die man in dieser Form für gewöhnlich nicht nachdenkt, erfährt man zum Beispiel bei Tattoos. Auch hier ist der Schmerz ein Teil des Lustfaktors, um einen wunderschönen Körper zu bekommen.


Bondage und Discipline sind zwei Aspekte des BDSM, die nicht zwingend miteinander zu tun haben, jedoch häufig gemeinsam vorkommen.


Bondage

Der englische Begriff Bondage (Fesselung) bezeichnet Praktiken der Fesselung / Fixierung zur Erregung und Steigerung sexueller Lust. Bondage ist eine sehr beliebte Spielart aus dem großen Variationsbereich von BDSM, wird von diesem teilweise abgegrenzt. Studien in den USA kamen zum Ergebnis, dass etwa die Hälfte aller Männer und viele Frauen Bondagespiele für erotisch halten.

Beim Bondage wird der Partner durch das Zusammenbinden der Gliedmaßen, beispielsweise durch die Verwendung von Handschellen, Fußschellen oder Seilen und/oder durch Festbinden an Gegenständen gefesselt. Auch das Spreizen der Gliedmaßen kann durch Bondage erreicht werden, beispielsweise durch Fesseln an ein Andreaskreuz, Strappado, Pranger, Galgen, Streckbänke oder Spreizstangen.


Discipline

Unter Discipline versteht man im Bereich des BDSM die Disziplinierung des Partners durch Schläge mit der Hand oder „Züchtigungsinstrumenten“, aus deren Ausübung oder Empfang der erotische Lustgewinn der Beteiligten entspringt. Hierbei kann die Intensität der Schläge stark variieren. Eine Verschmelzung mit Praktiken aus dem Bereich von Bondage ist häufig, aber nicht zwingend und die Abgrenzung zu rein schmerzbetontem BDSM manchmal schwierig. Neben Schlägen kommen gelegentlich auch andere Arten von Körperstrafen zum Einsatz, beispielsweise beim Figging. Häufig wird der Begriff Discipline auch fälschlich gebraucht, um Erziehungsspiele aus dem Bereich Dominance and Submission zu beschreiben.



Dominance & Submission

Die Kunst der Abgabe von Entscheidungen. Hier wird bewusst nach Absprache die Entscheidungsfreiheit und der Wille Entscheidungen zu treffen abgegeben. Gerade Menschen die 

im Alltag sehr viele Entscheidungen treffen müssen sind oft froh, wenn sie zu ihrem „Herrn“ oder ihrer „Herrin“ nach Hause kommen und dort nichts mehr entscheiden müssen.

Und das betrifft nicht allein die sexuellen Aspekte. Das sind bei einem 24/7-Leben gerade mal 5%-10%; hier geht es um den „typischen Ehestreit“: was machen wir zu essen? / was schauen wir im Fernseher an? sag du! nein du! ich weis nicht …… das kann zum Tod einer Beziehung führen. Oder man lebt D/S … es kann das Ganze ins Gleichgewicht bringen



Was aber genau ist D/S? 


Hierzu Originaltext aus Wikipedia: 


Allgemeine Beschreibung


Das Begriffspaar Dominance und Submission (D/S) kommt aus dem Englischen und bedeutet Herrschaft und Dominanz sowie Unterwerfung und Unterordnung. Man bezeichnet damit ein ungleiches Machtverhältnis zwischen Partnern, das bewusst angenommen und angestrebt wird. Dominance and Submission benennt somit eher die psychische Komponente des BDSM. Obwohl dies auch in vielen Partnerschaften der Fall ist, die sich selbst nicht als sadomasochistisch auffassen, gilt es bewusst gelebt als Teilbereich des BDSM. Die Variationsbreite der individuellen Ausprägungen ist dabei groß.

Speziell psychisch orientierte Praktiken sind z. B. Erziehungsspiele, bei denen der dominante dem devoten Partner bestimmte Verhaltensweisen abverlangt. Sonderformen sind hierbei erotische Rollenspiele wie das Ageplay – bei dem ein gespielter Altersunterschied als Hintergrund fungiert – oder das Petplay sowie an Cosplay angelehnte Spielformen. Die gezielt eingesetzte sexuelle Zurückweisung des Partners kann ebenfalls Teil von Dominance and Submission sein (siehe auch Cuckold). Die bekannteste und wohl klischeebehaftetste Form von Dominance and Submission ist die von „Herrschaft und Sklaventum“. Diese kann für die kurze Dauer eines „Spiels“ unter ansonsten gleichberechtigten Partnern umgesetzt, aber auch permanent in den Alltag integriert werden („24/7“) und reicht bei wenigen Partnerschaften bis hin zur völligen Unterwerfung eines Partners im Sinne des Total Power Exchange. Ausgleichende Elemente für Beherrschung und Unterwerfung sind dabei Fürsorge und Hingabe, die sich jeweils ergänzen und so stabile Beziehungen ermöglichen.

Die Unterwerfung des Sub wird von diesem manchmal durch Symbole wie ein besitzanzeigendes Halsband, besondere Tätowierungen, Intimschmuck oder sehr kurzgeschnittene Haare oder Glatzen nach außen hin demonstriert. Vereinzelt wird in längeren Beziehungen das Machtverhältnis in sogenannten „Sklavenverträgen“ schriftlich fixiert. Diese symbolische Handlung soll die innige Verbundenheit der Partner und ihre gemeinsamen Vorstellungen „verbindlich“ festhalten. Rechtlich sind diese „Sklavenverträge“ in keiner Weise verbindlich, da sie nach allgemeiner Auffassung zum Beispiel gegen die guten Sitten verstoßen und aufgrund dessen nach § 138 BGB nichtig sind. In der Vergangenheit führte die Existenz derartiger Schriftstücke in verschiedenen Zusammenhängen immer wieder zu drastischen Schlagzeilen in der Boulevardpresse, da in ihnen das Innenverhältnis und vereinbarte Praktiken sehr detailliert aufgeführt werden. Bei uninformierten Dritten führen derartige aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöste Informationen regelmäßig zu starker Ablehnung und einer Verurteilung der dem Schriftstück zugrundeliegenden Beziehung.



Was ist SM? 


Hierzu Originaltext aus Wikipedia:


Allgemeine Beschreibung


Sadomasochismus

Mit Sadomasochismus wird oft – im Gegensatz zu Dominance and Submission – die eher physische Seite von BDSM bezeichnet. Konkret sind hier alle Praktiken einzuordnen, deren Zweck das Zufügen oder Empfinden von Schmerzen ist.

Discipline weist sadomasochistische Züge auf. Im Gegensatz zu Discipline spielen Schläge bei Sadomasochisten aber eine eher untergeordnete Rolle, und es gibt eine Vielzahl anderer Praktiken, die verwendet werden, um Schmerzen zu erzeugen. Sadomasochismus wird vergleichsweise selten eigenständig praktiziert; eine Vermischung mit anderen Aspekten des BDSM ist häufig.




Was ist Homosexuell (Männlich)? 


Hierzu Originaltext aus Wikipedia: 


Allgemeine Beschreibung Schwul


Homosexualität ist heute der in der Wissenschaft übliche Begriff, um allgemein auf das eigene Geschlecht gerichtete sexuelle Orientierung und sexuelle Präferenz zu bezeichnen. […] Entscheidende Teile der Sexualität sind zwar das Gruppenkriterium und die Sexualität im weiteren Sinne macht sich – wie für alle – in so mancher Situation im alltäglichen Leben bemerkbar, jedoch ist es im gewöhnlichen Tagesablauf nur eine der Facetten, die den gesamten Menschen ausmachen. „Zudem stammt der Begriff homosexuell aus dem somatischen und psychiatrischen Pathologie-Vokabular, was einen weiteren Einwand gegen die Verwendung dieses Wortes begründet.“ Letztgenannter Einwand ist zwar seit den 1970er Jahren seltener geworden, aber das Wort gilt noch immer als „klinisch angehaucht“. Eine Alternative ist das Synonym gleichgeschlechtlich, das aber eines Zusatzes bedarf, um eindeutig zu sein.

So wird schwul alternierend mit homosexuell verwendet oder bewusst unterschieden, um etwas Bestimmtes auszudrücken. Ebenso alternieren Schwuler mit Homosexueller sowie Schwulsein mit Homosexualität.



Was ist Homosexuell (weiblich)? 


Hierzu Originaltext aus Wikipedia: 


Allgemeine Beschreibung Lesbisch 


Die lesbische Subkultur hat sich in stärkerem Maße als die Schwulenbewegung auch als politische Bewegung verstanden. Lesben waren und sind dabei insbesondere häufig in der allgemeinen Frauenbewegung aktiv und verstanden den Kampf für die Rechte von Lesben lange nur als Teil des allgemeinen Kampfes für die Rechte von Frauen. Mit den kontroversen Auseinandersetzungen der feministischen Bewegung, den sogenannten Feminist Sex Wars, wurde auch die sexuelle Orientierung zu einem Diskussionspunkt, wobei der sex-positive Feminismus sich für die Akzeptanz der Homo- und Bisexualität aussprach, während es im Second-Wave-Feminismus einen deutlichen Wunsch nach Abgrenzung von der lesbischen Subkultur gab. Ein Grund dieser Ablehnung war unter anderem, dass die fehlende öffentliche Akzeptanz von Lesben die Ziele des Feminismus gefährden könnte. Eine starke eigenständige Lesbenbewegung entstand daher erst in den 1980er Jahren. Zu einer breiteren Zusammenarbeit mit der Schwulenbewegung oder bei LGBT-Projekten (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) kam es noch später; nicht alle Lesben und/oder lesbischen Organisationen sind zu solcher Zusammenarbeit bereit.




Was bedeutet TV / TS? 


Hierzu Originaltext aus Wikipedia: 


Allgemeine Beschreibung


Transsexualität oder Transsexualismus (von lateinisch trans = hinüber, jenseits; und sexus = Geschlecht(steil)) ist die Eigenschaft von Menschen, sich nicht, oder nicht ganz, als dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht zugehörig zu empfinden. Das heißt zum Beispiel: Ein augenscheinlich männlich definierter Mensch ist und sieht sich in Wirklichkeit als Mädchen bzw. Frau, während ein aufgrund äußerer Merkmale als weiblich angesehener Mensch in Wahrheit ein Junge oder Mann ist und auch von Mitmenschen so gesehen leben möchte. Diese angeborene Disposition und Situation wird auch manchmal als „im falschen Körper gefangen“ bezeichnet.





Diesen Menschen gehört unser besonderer Respekt, denn es ist in unserer ach so aufgeklärten Gesellschaft überhaupt nicht einfach, sich zu outen. Diese Menschen aber stehen zur ihrer Neigung, und das öffentlich. Dafür unsere Hochachtung!