SSC

SANE – SAFE – CONSENSUAL

 

 

Das wichtigste bei jeder Beziehung ist die Einvernehmlichkeit dieser!

Diese gilt vorallem im Bereich des BDSM das sollte der Gesellschaft bewusst sein bevor man diese Lebenweise beurteilt.

 

Beim BDSM gelten folgende Schlagworte bindend!

 

RESPEKT

EINVERNEHMLICHKEIT
FÜRSORGER FÜR DEN PARTNER

GESUNDHEIT

REINLICHKEIT

ACHTUNG 

FREIWILLIGKEIT

 

 

 Jedoch ist die Freiwilligkeit, dieses Leben zu leben, mit der wichtigste Grundsatz, dem bereits in der ursprünglichen Fassung eine große Bedeutung zukommt. Ebenso die Einvernehmlichkeit, ein Bestandteil des SSC – letzteres, stellt aber in unserer heutigen Zeit eine unabdingbare Voraussetzung dar, ohne die wir schnell in unmenschliche Gefilde abdriften würden.

 

JEder der diese Regeln nicht beachtet hat im BDSM nicht verloren 

 

 

Gesundheitsregeln beim Spielen, bei Veranstaltungen, 

privat und überhaupt 

Die Wirkung von Alkohol sollte hinsichtlich der Gesundheit von Herr und O (Top und Bottom, Dom und Sub) nicht unterschätzt werden. Das Haus Roissy e.V. hat hierzu die Regel aufgestellt, dass einer O vor und während des Spiels maximal ein Glas Sekt zugestanden wird, einem Herrn vielleicht ein kleines Glas Whiskey – mehr nicht! 

Es wird oft und gerne vergessen, dass Alkohol nichts weiter ist als eine bewusstseinsverändernde Droge. Der oder die eine reagiert mit einem reduzierten Schmerzempfinden, der oder die andere wird depressiv oder aggressiv. Wie eine Person auf Alkohol reagiert, ist im Vornherein nicht abzuschätzen, und wenn erst einmal zu viel „getankt“ ist, ist der Abend vorbei bevor er überhaupt begonnen hat, und das wäre doch zu schade. 

Dies gilt auch für Medikamente, und dass Drogen ein absolutes No-Go sind, muss nicht gesagt werden, auch wenn das manche reininterpretieren wollen!

Deshalb: Keine Drogen ausser Delphinen (Endorphine) für die O ́s und Herren, und die gerne in Massen. 

Wer sich dann nach dem Spiel, wenn die Delphine (Endorphine) munter im Blutkreislauf herum schwimmen, noch ein Gläschen genehmigen möchte, dem sei das von Herzen gegönnt. 

 

Um die Gesundheit und Sicherheit einer O auch bei einer Fremd-Benutzung zu gewährleisten, gilt im Alltag und auf Veranstaltungen stets der Ampelcode (grün – gelb/orange – rot). 

Diese Farbskala darf jede Sub, Novizin oder O zu jeder Zeit anwenden, um ihren Zustand mitzuteilen, und jeder Herr hat dies entsprechend der genannten Farbe zu berücksichtigen: 

Grün:  Es ist alles OK. 

Gelb/Orange:  Die Handlung ist noch OK, darf aber nicht weiter intensiviert werden. 

  Die O ist an ihrem Limit oder kurz davor.   Verantwortungsbewusste Herren reduzieren die Intensität der Handlung. 

Rot:  Das „Spiel“ ist sofort einzustellen! 

  Der Herr muss die O „auffangen“ und gegebenenfalls behüten und pflegen. 

 

Um die Gesundheit und Sicherheit einer O auch bei einer Fremd-Benutzung zu gewährleisten, gilt im Alltag und auf Veranstaltungen stets der Ampelcode (grün – gelb/orange – rot). 

Diese Farbskala darf jede Sub, Novizin oder O zu jeder Zeit anwenden, um ihren Zustand mitzuteilen, und jeder Herr hat dies entsprechend der genannten Farbe zu berücksichtigen:

SSC beim Schlagen und Züchtigen

Dass man sein Werkzeug vor der Verwendung oder bei einem Wechsel von einer Sub zur nächsten O reinigt und desinfiziert, sollte allgemein bekannt sein. Selbiges gehört sich auch bei der Hand als Schlaginstrument.

Dass man niemals unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu Peitsche oder Paddel greift, sollte auch selbstverständlich sein. Auch sollte man nie im Zorn oder mit Wut im Bauch eine Sub – oder überhaupt irgend jemanden – schlagen. Und dass man sich mit seinem Werkzeug auskennt und es zu benutzen weiß, bevor man damit einen anderen Menschen schlägt, muss hoffentlich nicht explizit erwähnt werden.

Auch das Vereinbaren von Safewords und Schlagstärken ist ein absolutes Muss. Wir empfehlen das gängige grün/orange/rot als Safeword und die Skala von 1-10 für die Schlagstärke/Schmerzstärke.

Weiterhin sollte klar sein, dass man seinen Partner/Sub/O aufwärmt und nicht gleich drauf los drischt.

Da es bei Schlagsessions auch zu offenen Stellen kommen kann, ist ein Herr nach dem Enden des Spiels auch dazu verpflichtet, sich um die bespielten Körperteile der Sub zu kümmern, sie auf Verletzungen zu prüfen und diese falls nötig zu versorgen. Ebenso hat er sich um die Psyche der Sub zu kümmern, und sie zum Beispiel durch beruhigendes Sprechen, ein Lob oder sanftes Streicheln wieder auf den Boden zu bringen.

Die O aufzufangen, sie wieder ins Lot zu bringen, gerade wenn die Session durch ein Safeword abgebrochen wurde, ist auch sehr wichtig. Nicht einfach gehen und sie stehen lassen, sondern sie, gleich nach welcher Art der Benutzung, ihrem Eigentümer wieder zuzuführen – das ist ein Punkt, der einen wahren Herrn ausmacht. 

 

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