Was ist BDSM

Das höchste Gut in diesen Beziehungen ist der Partner

 

BDSM ist ein vielschichtiges Gebilde aus verschiedenen Lebenseinstellungen und deren sexuellen Praktiken ….die bei verantwortungsbewussten Menschen immer einvernehmlich sind.

Wir verurteilen Leute, die dies nicht einvernehmlich in dieser Form leben.

Das höchste Gut in diesen Beziehungen ist der Partner, der sich einem anvertraut. Dazu ist gleich zu sagen, dass je nach Art des BDSM der rein sexuelle Aspekt im Regelfall zwischen 5% bis 30% beträgt. Die restliche Zeit ist man meistens nicht mal an Körperkontakt interessiert, sondern lebt nach gemeinsamen und einvernehmlichen Regeln, die nichts mit Sex oder Schlägen zu tun haben, sondern das Grundgerüst einer Beziehung im BDSM sind.

RESPEKT vor einer anderen Lebenseinstellung, die man vielleicht nicht kennt und nur vom Hörensagen oder aus Fetzen, die man gehört hat, oder aus den Medien, die ja „immer die Wahrheit“ berichten. Sich daraus etwas zusammen zu dichten, gehört sich einfach nicht.

Den anderen so zu respektieren wie er lebt, so lange er Dir nicht seine Lebenseinstellung aufzwingt? Oder willst Du uns Deine Lebenseinstellung aufzwingen?

Wäre das fair?

Einen Menschen denunzieren, nur weil man etwas nicht versteht oder etwas hineininterpretiert, z.B. in eine Satz aus einem Text, ohne dass man weiß was dahinter steht… Leider ist das in unserer heutigen Gesellschaft gang und gebe, und das muss ein Ende haben!

Stell Dir vor, Du isst für Dein Leben gern Schweinebraten und wirst dafür beschimpft, weil Du der einzige von 10.000 bist. Wäre das gerecht, nur weil es den anderen nicht gefällt? ….. ja, der Vergleich hinkt, hat aber einen wahren Kern. Deshalb haben wir uns dazu aufgerafft, aufzuklären. Und zwar gerade die Leute, die meinen sie seien … nein, wir lassen uns nicht auf dieses Niveau herab.

Darum unser Aufruf:

Du suchst Gleichgesinnte die genauso oder „genauso anders“ denken wie wir Du? Ihr habt Probleme mit Akzeptanz, werdet diskriminiert oder habt Ärger mit Ämtern und Behörden wegen Eurer Lebenseinstellung?

Wir unterstützen Euch!

Wir kennen die Problematik und haben es schon teilweise selbst erlebt, für unsere Lebenseinstellung ausgegrenzt, diffamiert oder diskriminiert zu werden. Wir bieten Dir/Euch gerne Hilfe an. Denn nur zusammen sind wir stark!

Ruft uns an gerne (auch anonym) an oder schreibt an info@dashausroissy.de

An die Menschen, die nicht so leben wie wir, es aber verstehen möchten warum wir so sind:

Wenn ihr Fragen habt, ruft uns gerne an oder schreibt uns. Wir beißen nicht, im Gegenteil sind wir froh, wenn Ihr uns eine Gelegenheit gebt, uns euch zu erklären.

An die Menschen, die über unsere Nummer versuchen wollen uns zu beschimpfen:

Wir haben rechtsgültige Mittel um Ihren Anruf zurückzuverfolgen und Ihr Tun zur Anzeige zu bringen.

Was ist BDSM

Allgemeine Beschreibung

Der Begriff umfasst eine sehr vielgestaltige Gruppe von meist sexuellen Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen in Zusammenhang stehen können. „BDSM“ kommt von den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“.

 

Hierzu Originaltexte aus Wikipedia:

…für die Lust evtl. gefesselt und ausgeliefert zu sein, das muss nicht zwangsläufig zum sexuellen Akt führen, sondern kann zum Beispiel auch beim Essen sein, so dass der Partner der gefesselt ist und es sein will, gefüttert wird.

Auch verspüren machen Menschen Lust, wenn sie geschlagen werden, nun nicht gleich wieder an Prügelattacken denken! – Schlagen heißt in dieser Szene mit Hirn und Verstand die Lust des Partners mit Schlägen zu steigern. Dies kann sich sogar zu einer Art Tanz entwickeln, so das der aktive (schlagende) Partner um den Passiven herumtänzelt.

Eine ähnliche Art der Luststeigerung, über die man in dieser Form für gewöhnlich nicht nachdenkt, erfährt man zum Beispiel bei Tattoos. Auch hier ist der Schmerz ein Teil des Lustfaktors, um einen wunderschönen Körper zu bekommen.

Bondage und Discipline sind zwei Aspekte des BDSM, die nicht zwingend miteinander zu tun haben, jedoch häufig gemeinsam vorkommen.

Der englische Begriff Bondage (Fesselung) bezeichnet Praktiken der Fesselung / Fixierung zur Erregung und Steigerung sexueller Lust. Bondage ist eine sehr beliebte Spielart aus dem großen Variationsbereich von BDSM, wird von diesem teilweise abgegrenzt. Studien in den USA kamen zum Ergebnis, dass etwa die Hälfte aller Männer und viele Frauen Bondagespiele für erotisch halten.

Beim Bondage wird der Partner durch das Zusammenbinden der Gliedmaßen, beispielsweise durch die Verwendung von Handschellen, Fußschellen oder Seilen und/oder durch Festbinden an Gegenständen gefesselt. Auch das Spreizen der liedmaßen kann durch Bondage erreicht werden, beispielsweise durch Fesseln an ein Andreaskreuz, Strappado, Pranger, Galgen, Streckbänke oder Spreizstangen. 

Unter Discipline versteht man im Bereich des BDSM die Disziplinierung des Partners durch Schläge mit der Hand oder „Züchtigungsinstrumenten“, aus deren Ausübung oder Empfang der erotische Lustgewinn der Beteiligten entspringt. Hierbei kann die Intensität der Schläge stark variieren. Eine Verschmelzung mit Praktiken aus dem Bereich von Bondage ist häufig, aber nicht zwingend und die Abgrenzung zu rein schmerzbetontem BDSM manchmal schwierig. Neben Schlägen kommen gelegentlich auch andere Arten von Körperstrafen zum Einsatz, beispielsweise beim Figging. Häufig wird der Begriff Discipline auch fälschlich gebraucht, um Erziehungsspiele aus dem Bereich Dominance and Submission zu beschreiben.

Das Begriffspaar Dominance und Submission (D/S) kommt aus dem Englischen und bedeutet Herrschaft und Dominanz sowie Unterwerfung und Unterordnung.

Man bezeichnet damit ein ungleiches Machtverhältnis zwischen Partnern, das bewusst angenommen und angestrebt wird. Dominance and Submission benennt somit eher die psychische Komponente des BDSM. 

Obwohl dies auch in vielen Partnerschaften der Fall ist, die sich selbst nicht als sadomasochistisch auffassen, gilt es bewusst gelebt als Teilbereich des BDSM.

Die Variationsbreite der individuellen Ausprägungen ist dabei groß. Speziell psychisch orientierte Praktiken sind z. B. Erziehungsspiele, bei denen der dominante dem devoten Partner bestimmte Verhaltensweisen abverlangt.

Sonderformen sind hierbei erotische Rollenspiele wie das Ageplay – bei dem ein gespielter Altersunterschied als Hintergrund fungiert – oder das Petplay sowie an Cosplay angelehnte Spielformen.

Die gezielt eingesetzte sexuelle Zurückweisung des Partners kann ebenfalls Teil von Dominance and Submission sein (siehe auch Cuckold).

Die bekannteste und wohl klischeebehaftetste Form von Dominance and Submission ist die von „Herrschaft und Sklaventum“. Diese kann für die kurze Dauer eines „Spiels“ unter ansonsten gleichberechtigten Partnern umgesetzt, aber auch permanent in den Alltag integriert werden („24/7“) und reicht bei wenigen
Partnerschaften bis hin zur völligen Unterwerfung eines Partners im Sinne des Total Power Exchange.

Ausgleichende Elemente für Beherrschung und Unterwerfung sind dabei Fürsorge und Hingabe, die sich jeweils ergänzen und so stabile Beziehungen ermöglichen.

Die Unterwerfung des Sub wird von diesem manchmal durch Symbole wie ein besitzanzeigendes Halsband, besondere Tätowierungen, Intimschmuck oder sehr kurzgeschnittene Haare oder Glatzen nach außen hin demonstriert.

Vereinzelt wird in längeren Beziehungen das Machtverhältnis in sogenannten „Sklavenverträgen“ schriftlich fixiert. Diese symbolische Handlung soll die innige Verbundenheit der Partner und ihre gemeinsamen Vorstellungen „verbindlich“ festhalten. Rechtlich sind diese „Sklavenverträge“ in keiner Weise verbindlich, da sie nach allgemeiner Auffassung zum Beispiel gegen die guten Sitten verstoßen und aufgrund dessen nach § 138 BGB nichtig sind.

In der Vergangenheit führte die Existenz derartiger Schriftstücke in verschiedenen Zusammenhängen immer wieder zu drastischen Schlagzeilen in der Boulevardpresse, da in ihnen das Innenverhältnis und vereinbarte Praktiken sehr detailliert aufgeführt werden. Bei uninformierten Dritten führen derartige aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöste Informationen regelmäßig
zu starker Ablehnung und einer Verurteilung der dem Schriftstück zugrundeliegenden Beziehung.

Mit Sadomasochismus wird oft – im Gegensatz zu Dominance and Submission – die eher physische Seite von BDSM bezeichnet.

Konkret sind hier alle Praktiken  einzuordnen, deren Zweck das Zufügen oder Empfinden von Schmerzen ist. Discipline weist sadomasochistische Züge auf. Im Gegensatz zu Discipline spielen Schläge bei Sadomasochisten aber eine eher untergeordnete Rolle, und es gibt eine Vielzahl anderer Praktiken, die verwendet werden, um Schmerzen zu erzeugen. Sadomasochismus wird vergleichsweise selten eigenständig praktiziert; eine Vermischung mit anderen Aspekten des BDSM ist häufig.

Ein Beispiel: Dominance & Submission 

Die Kunst der Abgabe von Entscheidungen. Hier wird bewusst nach Absprache die Entscheidungsfreiheit und der Wille Entscheidungen zu treffen abgegeben. Gerade Menschen die im Alltag sehr viele Entscheidungen treffen müssen sind oft froh, wenn sie zu ihrem „Herrn“ oder ihrer „Herrin“ nach Hause kommen und dort nichts mehr entscheiden müssen.

Und das betrifft nicht allein die sexuellen Aspekte. Das sind bei einem 24/7-Leben gerade mal 5%-10%; hier geht es um den „typischen Ehestreit“: was machen wir zu essen? / was schauen wir im Fernseher an? sag du! nein du! ich weis nicht …… das kann zum Tod einer Beziehung führen. Oder man lebt D/S … es kann das Ganze ins Gleichgewicht bringen.

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